Schützengilde Hitzacker

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Schützengilde Hitzacker feiert 175-jähriges Jubiläum der Kinderschützengilde – Vorberichte in der Presse

Über das Jubiläum der Kinderschützengilde wurde an dieser Stelle ja bereits berichtet und etliche Bilder ehemaliger Könige sind digitalisiert worden. Am Nachmittag vor dem 2. Exerzierabend, dem 24.06.2017, finden ab 14:00 anlässlich des Jubiläums der Kinderschützengilde drei Schießwettbewerbe statt:
  • „König(in) der Samtgemeinde-Kindermajestäten“ mit amtierenden Kindermajestäten von Vereinen aus der Samtgemeinde Elbtalaue
  • „König(in) der Kindermajestäten“ mit amtierenden und ehemaligen Kindermajestäten der Schützengilde von 1395 zu Hitzacker (Elbe) e.V.
  • „Bürgerpokal“ mit Erwachsenen, die nicht Mitglied in einem Schützenverein sind
Nun wurde auch in der Presse über das besondere Jubiläum und die Veranstaltungen im Rahmen der Feierlichkeiten berichtet. Die Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 22.06.2017 schreibt:

Mit selbstgebastelten Tschakos

Kinderschützengilde Hitzacker besteht seit 175 Jahren - Gefeiert wird an zwei Tagen

Von Axel Schmidt Hitzacker. Bei der Schützengilde Hitzacker von 1395 wird ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Die Kinderschützengilde besteht nachweislich seit 175 Jahren. Es ist damit die kreisweit älteste Schützengemeinschaft, die einen Teil ihres alljährlichen Festes den Kindern gewidmet hat. Und in Hitzacker, so zeigen die historischen Bilder, war die Kinderschützengilde doch deutlich mehr als nur ein Festtag, wie er in den meisten Vereinen begangen wird. Denn bis zum Jahr 1969 hat die Kinderschützengilde eigenständig bestanden. Aus diesem Anlass veranstaltet die Gilde am Sonnabend, dem 24. Juni, ein besonderes Treffen auf dem Schießstand. Ab 14 Uhr sind alle ehemaligen Kindermajestäten Hitzackers zu einem Pokalschießen eingeladen. Daneben werden die amtierenden Kinderkönigspaare aus dem Bereich der Samtgemeinde Elbtalaue zu einem Wettbewerb mit Lichtpunktgewehren erwartet. Und als Drittes soll unter allen interessierten Gästen ein Bürgerkönig beziehungsweise eine Bürgerkönigin ausgeschossen werden. Die Siegerehrung soll im Laufe des Nachmittags vorgenommen werden. Darüber hinaus wird das Jubiläum auch noch während der Schützenfestwoche am 7. Juli entsprechend gefeiert (siehe Info-Kasten). Bereichert werden beide Festtage durch eine Ausstellung, die Schaffer Jörg Sander zusammengetragen hat. Die Ausstellungsstücke basieren auf umfangreichen Recherchen des ehemaligen Kommandeurs der Hitzackeraner Schützengilde, Karl Guhl. Ihm war es gelungen, durch die vorhandenen Königsorden und zahllose Befragungen von Bürgern die Namen von 131 Kinderschützenkönigen und 98 Königinnen zu ermitteln. Dabei sichtete er auch zahllose Fotos, die ihm Hitzackeraner Bürger zur Verfügung gestellt hatten. Unterstützt wurde er dabei vom derweil ebenfalls verstorbenen ehemaligen Museumsleiter Wilhelm Ficke, der im Jahre 1933 selbst Kinderschützenkönig gewesen war. Ihr gemeinsames Ziel, eine Chronik der Kinderschützengilde von 1842 zu Hitzacker zu schaffen, blieb unerreicht. Die Hitzackeraner Kinderschützengilde wurde also im Jahr 1842 gegründet, aber bis ins Jahr 1869 sind keine Informationen erhalten geblieben. Aus dem Jahr 1869 stammt der älteste noch erhaltene Königsorden (E. Woltmann), von 1896 das älteste erhaltene Foto eines Kinderschützenkönigs Karl Keller. Das Foto war um das Jahr 2 000 aus den USA zurück nach Deutschland gekommen, nachdem es in alten Auswanderer-Fotoalben entdeckt worden war. Karl Guhl hatte dafür Besuch aus den USA erhalten. Die erste namentlich bekannte Kinderschützenkönigin hieß Anna Petersen (1901). Bis Ende der 1920er-Jahre erlebte die Kinderschützengilde ihre Blütezeit. Das belegen gleich mehrere historische Gruppenaufnahmen, auf denen sich auch die Eltern gern mit den ganz jungen Schützenbrüdern und Mädchen in festlicher Kleidung ablichten ließen. Die Kinderschützengilde besaß einen Hauptmann, einen Adjutanten, einen Tambourmajor und sogar einen eigenen Spielmannszug. Mitglied der Kinderschützengilde konnten „Knaben und Jünglinge bis zum 14. Lebensjahr“ werden. Die Kinder trugen mit Stolz ihre selbst gebastelten Tschakos zu ihren weißen Hemden und Hosen, oft mit grün/weiß/roten Biesen, die Spielmannsleute „Schwalbennester“ an ihren Jacken, die Würdenträger – Jungen wie Mädchen – Schärpen in den Farben ihrer Heimatstadt. Aus der Zeit des Nationalsozialismus liegen wenige Fotodokumente bis zum Jahr 1939 vor. In den Jahren 1914 bis 1919 und 1939 bis 1949 wurde kein Kinderschützenfest abgehalten. Indessen gab es in Hitzacker ein Kinderschützenfest während des deutsch/französischen Krieges 1870/71. Von 1939 bis 1949 regierte damals Harald Büdner die Kinderschützengilde zehn Jahre lang. Er war dadurch im Alter von 20 Jahren der älteste amtierende Kinderschützenkönig. Erst seit 1969 findet das Kinderschützenfest im Rahmen des Schützenfestes der Schützengilde statt. Die Gilde beteiligt sich mit einer Abordnung am Ummarsch in die Stadt. Und der „Beauftragte für das Kinderschützenfest“ und seine Helfer organisieren das Kinderkönigsschießen und den Ablauf des Kinderschützenfestes. Ferner begleiten sie die jeweiligen Kindermajestäten zum Kreiskönigsschießen. Seit der Umstrukturierung der Gildefestabläufe im vergangenen Jahr ist das Kinderschützenfest ein voll integrierter Bestandteil des alljährlichen Festprogramms. Das neue Kinderkönigspaar wird schon vor dem Gildefest mit Lichtpunktgewehren ermittelt, die Sieger aber geheim gehalten. Am Tag des Kinderschützenfestes selbst marschiert die Gilde nunmehr komplett zur Grundschule Hitzacker, um die scheidenden Kindermajestäten, die Schulkinder, deren Eltern und Lehrer am Ummarsch in die Stadt zu begleiten. Dort erfolgt die Proklamation des neuen Kinderkönigspaares auf dem Balkon das alten Rathauses. Der Ablauf Jubiläums-Kinderschützenfest am 7. Juli
  • ab 14 Uhr Marsch von der Schule durch die Stadt
  • Proklamation am alten Rathaus
  • Zusätzliche Einladung von Schülern und Lehrern der Bernhard-Varenius-Schule (auch Klassen 5 und 6)
  • Zusätzliche Einladung von Schülern und Lehrern der Freien Schule Hitzacker (Klasse 1 bis 4)
  • Besonders hochwertige Preise beim Kinderpreisschießen im Festzelt
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 22.06.2017 Der Kiebitz vom 21.06.2017 schreibt:

175 Jahre Kinderschützengilde

Jubiläum in Hitzacker – Sonnabend Sonderschießen

rs Hitzacker. „Es ist das Anliegen des Vorstands der Schützengilde von 1395 zu Hitzacker, das Kinderschützenfest als integrierten Bestandteil des Gildefestes zu beleben und zu alter Blüte zu erheben“, berichtet Jörg Sander als Erster Schaffer der Gilde, die für sich verbuchen kann, die älteste in Lüchow-Dannenberg zu sein. Aber auch das Kinderschützenfest hat eine lange Tradition in der Elbestadt – in diesem Jahr eine 175-jährige. 1842 wurde nämlich die Kinderschützengilde gegründet. Dank der Arbeit der beiden verstorbenen Schützenbrüder Wilhelm Fricke und Karl Guhl sind die Namen von 131 Kinderschützenkönigen und 98 Kinderschützenköniginnen bekannt, zahlreiche Fotos vorhanden. Die älteste Aufnahme stammt aus dem Jahr 1896. Die Kinderschützengilde erlebte ihre Blütezeit zweifellos in den Jahren 1901 bis Ende der 1920er-Jahre. Die Kinderschützengilde hatte einen Hauptmann, Adjutanten, einen Tambourmajor und einen eigenen Spielmannszug. „Mitglied der Kinderschützengilde konnten ,Knaben und Jünglinge bis zum 14. Lebensjahr‘ werden“, berichtet Sander. Anlässlich des Jubiläums richtet Hitzackers Gilde am kommenden Sonnabend, dem 24. Juni, ab 14 Uhr auf dem gildeeigenen Schießstand beim zweiten Exerzierabend ein besonderes Schießen aus: das zum/zur König/in der Kinderkönig/innen. Alle ehemaligen und amtierenden Kindermajestäten dürfen teilnehmen. Drei Schüsse werden dabei mit dem Lichtpunktgewehr abgegeben. Als Preis wird ein Pokal überreicht. Zudem werden Bilder, Informationen und Zeitungsartikel ausgestellt. Das Kinderschützenfest 2017 findet am 7. Juli statt.
Quelle: Kiebitz vom 21.06.2017

23. Juni 2017

Anbringen der Scheibe beim Kinderschützenkönig Paul-Erik Lübke

scheibe-annageln-paul-erik-luebke-1 In der vergangenen Woche gab es wieder einmal ein königliches Erlebnis für die Schützenbrüder der Schützengilde Hitzacker. Der Kinderschützenkönig 2016/2017 Paul-Erik Lübke hatte zum Scheibe annageln geladen. Diesem Ruf folgten die Schützenbrüder natürlich gern und es wurde nicht bereut den kurzen Marsch zum Friedrichberg auf sich genommen zu haben. Die Königsburg war perfekt vorbereitet. Dank vormontiertem Haken durch den Kinderkönigs-Vater, der ja aufgrund seiner Funktion als Beauftragter des Kinderschützenfestes schon einige Scheibennagelungen begleiten durfte, war das Anbringen der Scheibe in 10 Sekunden erledigt, so dass die kurzen Ansprachen durch den Kinderkönig, den Kinderkönigs-Vater und den Spieß der 2. Kompanie Jörg Sander länger dauerten als die eigentliche Prozedur. Auch die Vorbereitung auf der Terrasse war vorbildlich. Das Bier war gut gekühlt und reichlich vorhanden, die tische waren nett gedeckt, es wurde reichlich köstlicher Braten und Beilagen gereicht und nach dem Essen wurden internationale Spirituosen gereicht. Die Kindermajestät unterhielt die Gäste noch durch einige Anekdoten vom Gymnasium, auf welches er seit einigen Monaten geht. Zu späterer Stunde, als die Luft doch ein wenig frischer wurde, waren die verbliebenen Gäste dankbar für den bereits positionierten Gas-Heizstrahler. Da dies ein rundherum gelungener Abend war, hoffen die Schützenbrüder auf Wiederholung an gleicher Stätte. Da Paul-Erik 2017 ja nicht mehr Kinderkönig werden kann, ist die Hoffnung groß, dass der Kinderkönigs-Vater, oder der Kinderkönigs-Großvater die Königswürde erstmals erlangen und sich an Paul-Erik und dessen Mut und Können ein Vorbild nehmen, und zumindest einen guten Schuss platzieren können und die Mitstreite rum die Königswürde das unglücklichere Händchen beim Königsschuss haben. scheibe-annageln-paul-erik-luebke-1 scheibe-annageln-paul-erik-luebke-1 scheibe-annageln-paul-erik-luebke-1

30. September 2016

Kreiskönigsschießen und Kreisjugendkönigsschießen 2016 in Schnackenburg

kks2 Am 03.09.2016 fand das Kreiskönigsschießen auf dem Schießstand der Schützengilde Schnackenburg statt. Unsere Majestät Frank Lehmann reiste mit zwei Königsbegleitern (Jörg Sander und Detlev Knipp), dem Gildemeister (Henning Fredersdorf) und dem Schatzmeister des KSV Fritz Boldt zu diesem Wettbewerb an. Da an diesem Tag auch der Wettbewerb des Kreisjugendkönigsschießen stattfand. Sind natürlich auch unsere Kindermajestäten Paul-Erik Lübke und Olivia Brzeski-Stübbecke mit dem Beauftragten der Kinderschützengilde Tobias Lübke nach Schnackenburg gereist. kks3 Angedacht war die Anreise von Majestät Frank Lehmann ursprünglich per Boot von Wussegel nach Schnackenburg. Der sehr niedrige Wasserstand der Elbe ließ dies jedoch nicht zu. König Frank ließ es sich jedoch nicht nehmen vor der Veranstaltung im Hafen von Schnackenburg mit seinen Begleitern ein Bier zu trinken obwohl die Anfahrt mit dem PKW absolviert wurde. kks1 Auf dem herrlich gelegenen Schützenplatz der Schützengilde Schnackenburg war die Stimmung der gesamten Teilnehmer bestens und das Wetter spielte auch mit, so dass die meiste Zeit draußen gesessen wurde und die Wartezeit bis zum Schießen bzw. auf die Bekanntgabe der Ergebnisse und die Proklamation mit netten, vereinsübergreifenden Gesprächen genossen werden konnte. kks4 Die Proklamation der Kinderkönige fand dann auch bereits gegen 16:00 statt und die Schützengilde von 195 zu Hitzacker (Elbe) e.V. hatte hierbei Grund zum Jubeln: Unsere Kinderkönigin Olivia Brzeski-Stübbecke wurde beim Schießen mit dem Lichtpunktgewehr Zweitplatzierte mit 23 Ringen und hatte nur die nun amtierende Kreiskinderkönigin Pamina Krackhardt vom Schützenverein Breese-Gümse mit 25 Ringen als bessere Schützin vor sich. An dieses tolle Ergebnis konnten die erwachsenen Schützen leider nicht anknüpfen. Trotz teilweise wirklich guter Zehnen reichte es nicht für eine Top-Platzierung bei den Königen, den Begleitern oder den Vorständen, wie bei der Bekanntgabe der Ergebnisse gegen 18:30 zu erfahren war. Spaß und Freude hat der Tag jedoch wohl allen Teilnehmern gemacht, Vielen Dank und ein dreifaches Horrido an die Schützengilde Schnackenburg, dem KSV und allen Helfern für die Ausrichtung dieser schönen Veranstaltung. Die Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 05.09.2016 schreibt dazu:

Kreiskönig vom SV Zeetze

Michael Schulz aus Püggen ist neuer Kreisschützenkönig - Kreiskinderkönigin: Pamina Krackhardt EJZ_1 Neue Kreiskinderkönigin ist Pamina Krackhardt vom Schützenverein Breese-Gümse (Mitte). Zweite wurde Olivia Brzeski-Stübbecke aus Hitzacker (links) vor Laura Bartz aus Gorleben (rechts). Kreisjugendleiter Stephan Dabrowski hatte die Siegerehrung vorgenommen. EJZ-2 Neuer Kreisschützenkönig ist Michael Schulz vom Schützenverein Zeetze. Die Proklamation vollzogen Kreisverbandsvorsitzender Ewald Meyer (rechts) und Bernd Haack, stellvertretender Kreisvorsitzender. 2 Aufn: A. Schmidt von Axel Schmidt Schnackenburg. Michael Schulz, Majestät des Schützenvereins Zeetze und Umgebung, einem der kleinsten Vereine im Kreisschützenverband, ist neuer Kreisschützenkönig. Beim Kreiskönigsschießen hatte er ebenso wie die nachfolgenden Heiko Niemann (SV Dangenstorf) und Jürgen Gäde (SV Prezelle) jeweils eine 10,8 erzielt, sodass mit Hilfe der Auswertemaschine die Teilerwerte (Abstand vom Scheibenzentrum) zum Ermitteln der Rangfolge herangezogen werden mussten. Dabei ließ Michael Schulz (Teiler 317) seine Kontrahenten Niemann (469) und Gäde (516) hinter sich. Insgesamt hatten sich 25 Majestäten aus den Mitgliedsgilden und -vereinen des Kreisschützenverbandes um die Kreiskönigswürde beim Schießwettstreit beworben. Die Proklamation fand vor dem Schießstand der Schützengilde Schnackenburg statt, die das Kreiskönigsschießen organisiert hatte. Ewald Meyer, der Vorsitzende des Kreisschützenverbandes (KSV), und Kreisschießsportleiter Wolfgang Struck hatten es bei der Proklamation schon zuvor mächtig spannend gemacht, als es um das Ehrenscheiben-Schießen für die Königsbegleiter gegangen war. In den zwei Gruppen hatten Kai Hermann (SV Streetz, 10,3) und Martin Daasch (SG Dannenberg, 10,7) am besten geschossen. Die Ehrenscheiben waren aber zu spät bestellt worden und müssen nun nachgereicht werden. Das gilt auch für die Ehrenscheibe, die unter den Vereins- und Gildevorsitzenden ausgeschossen werden sollte. Dabei ging Frank Karminke, Vorsitzender des Schützenvereins Lenzen, als Sieger hervor. Vor der Proklamation hatte sich der Kreisverbandsvorsitzende bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern der Schützengilde Schnackenburg für das Ausrichten des Schießwettstreits und bei den Auswertern Wolfgang Struck sowie Heinrich und Wilma Bubach für deren Einsatz bedankt. Zwei Stunden zuvor - insgesamt dauerte die Veranstaltung über fünf Stunden - hatte Kreisjugendleiter Stephan Dabrowski die Siegerehrung für die Kreiskindermajestäten vorgenommen. Beim Wettstreit mit dem Lichtpunktgewehr um die Kreiskinderkönigswürde schoss Pamina Krackhardt, Kinderkönigin des Schützenvereins Breese-Gümse, am besten. Die Elfjährige hatte im Vorfeld zweimal beim Breeser Schießsportleiter Frank Uttich mit dem Laser-Gewehr geübt. Dabei sei Pamina noch besser gewesen als bei ihren 25 Ringen, die ihr nun den Kreistitel eingebracht hatten, freute sich Uttich mit der strahlenden Siegerin. Platz zwei belegte Olivia Brzeski-Stübbecke (10), Kinderkönigin der Schützengilde Hitzacker, die 23 Ringe erzielt hatte, genauso viele wie Laura Bartz vom Schützenverein Gorleben, die aber im Stechen unterlegen war. Kreisjugendleiter Stephan Dabrowski war mit der konstanten Beteiligung von 25 Kindermajestäten hoch zufrieden. So sei der Wettkampf zügig, aber mit der nötigen Ruhe verlaufen.
Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 05.09.2016 ejz-kreiskoenig-2016

05. September 2016

Drei-Gilden-Pokal-Schießen 2016 in Dannenberg – SG Lüchow gewinnt erneut

2016-08-20 3-Gilden-Pokal Sparkassen-Vorstand Thorsten Pils überreichte den Drei-Gilden-Pokal an Heinz Schulz für die Schützengilde Lüchow. Aufn.: R. Seide, Quelle: EJZ Das diesjährige Drei-Gilden-Pokal-Schießen fand auf dem Schießstand der Schützengilde Dannenberg am Samstag, den 20.08.2016 statt. Wie auch in den vergangenen Jahren ging der Pokal an die Mannschaft der Schützengilde Lüchow, welche sich mit 1389 Ringen vor den Schützen der Schützengilde Dannenberg mit 1348 und den Schützen der Schützengilde Hitzacker mit 1294 Ringen durchsetzen konnte. Die Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 23.08.2016 schreibt dazu:

Zum achten Mal in Folge

Lüchower Gilde holt erneut Drei-Gilden-Pokal
Dannenberg. Seit 1985 findet jährlich der Drei-Gilden-Pokal, ein schießsportlicher Wettstreit zwischen den Gilden aus Dannenberg, Hitzacker und Lüchow, statt. Lagen in den ersten Jahren stets die Mannschaften aus der Jeetzelstadt, welche den Pokal 15-mal für sich gewinnen konnten, vorne, so sind es seit Mitte der 90er-Jahre die Teams aus der Kreisstadt, die den höchstdotierten Schießwettkampf Lüchow-Dannenbergs dominieren. So war es auch am Sonnabend bei der 32. Auflage: Zum achten Mal in Folge durfte die Mannschaft der Schützengilde (SG) Lüchow auf das Siegerfoto. Und bis auf eine antike Erinnerungsmünze gingen auch alle weiteren Preise an sie. Begonnen hatte das Schießen mit der Begrüßung durch Thorsten Pils, den Präsidenten der SG Dannenberg, die den Wettkampf in diesem Jahr ausrichtete. Pils war dabei in Doppelfunktion vor Ort, da er gleichsam als Mitglied des Vorstands die Förderin des Wettstreits, die Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg, vertrat. Letztere stiftet nicht nur die Gravur auf dem Wanderpokal, eine Ehrenscheibe, drei Erinnerungsmünzen und die Munition, sondern sponsert das Siegerteam auch mit einem Scheck über 200 Euro. Jede der drei Gilden stellte zehn Schützen, deren Ergebnisse mit dem Kleinkalibergewehr alle in die Wertung eingingen. Stehend-aufgelegt, galt es 15 Wertungsschüsse auf drei Scheiben, fünf pro Scheibe, in 50 Metern Entfernung abzugeben. Das Schießen, das neben dem sportlichen Aspekt einen geselligen besitzt, verlief spannend, denn die Lüchower schossen in diesem Jahr mit 1389 Zählern etwas schlechter als im vergangenen (1411). Dafür legten die Dannenberger zu. Sie steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr (1287) um 61 Zähler auf 1348. Dies lag auch daran, dass 2015 gute Dannenberger Schützen – Dirk Wittmüs und Frank Schmidtke – fehlten, die in diesem Jahr wieder dabei waren. Hitzackers Schützenauswahl brachte es auf 1294 Ringzähler (2015: 1318). „Lüchow stellt aktuell die beste Mannschaft im Kreisgebiet“, lobte Dannenbergs Mannschaftsführer bei der Siegerehrung die Kreisstädter um ihren Schießoffizier Axel Schmidt. Dieser, der bei jedem dieser 32 Vergleichsschießen dabei war, lobte das Engagement der Sparkasse und erinnerte an die Leistung dreier Schützen, die sich um den Drei-Gilden-Pokal besonders verdient gemacht haben: an Bernhard Böhm, den vieljährigen Präsidenten der SG Dannenberg, an Franz Duhrke (SG Lüchow) und an Hugo Hagel (SG Hitzacker). Schmidt würdigte mit einem Augenzwinkern auch die Toleranz der Sparkasse. Schließlich durfte ein Vorstandsmitglied der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg die Ehrenscheibe, auf die die Könige, Vizekönige und Vorsitzenden der drei Gilden sowie drei Vertreter der Sparkasse anlegten, in Empfang nehmen: Lüchows König Hanno Jahn schoss dabei nämlich die beste Zehn. Sven Feuerriegel und Maik Germann (beide SG Lüchow) folgten. Die Leistung von Lüchows Vizekönig Germann war insgesamt so gut, dass er auch eine Erinnerungsmünze gewann, einen Krönungstaler aus dem Jahr 1861. Jedoch war Germann einen Zähler schlechter als Teamkamerad Axel Schmidt (143), der einen Ausbeutetaler von 1851 erhielt. Platz drei errang Daniel Steindorf von der SG Hitzacker mit 142 Zählern, der eine etwas schlechtere Zehn als Germann schoss. Steindorfs Lohn: eine Drei-Mark-Münze von 1911.
Quelle: EJZ vom 23.08.2016 2016-08-20-EJZ

23. August 2016

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