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13. Juli 2026

Hinter uns liegt ein Schützenfest, das uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Nicht nur, weil unser amtierender Kommandeur Torsten Rabe uns kommissarisch durch das heißeste Schützenfest seit Beginn der Wetteraufzeichnung führte sondern auch weil die erste Königin proklamiert wurde, wird das Jahr 2026 in unsere 631 Jahre alten Gildeannalen als wahrhaft denkwürdig eingehen.
Am Samstagvormittag war es im Restaurant-Café Dierks, das trotz aller Bemühungen beinahe wie ein Tropenhaus anmutete, endlich so weit. Nach einem hervorragenden Königsfrühstück lüftete Obergildemeister Michael Schulz vor 120 gespannten Personen das große Geheimnis.
Unsere neue Regentin heißt Jill Wöhlermann. Damit führt erstmals in der Geschichte eine Frau die Schützengilde Hitzacker an – und sie ist mit ihren 19 Jahren so jung wie keine Majestät zuvor. Jill war erst im vergangenen Jahr als erste und bislang einzige Schützin in Uniform in unsere I. Kompanie eingetreten. Die Überraschung war so perfekt, dass selbst unser Vorstand staunte und auf der fertiggestellten Königsscheibe kurzerhand das „in“ fehlte. Obergildemeister Schulz zollte ihr für diesen Schritt sogleich großen Mut und Respekt.
- An der Scheibe bewies unsere 19-jährige Schülerin, die im kommenden Jahr am Gymnasium in Dannenberg ihr Abitur ablegen möchte, ein absolutes Adlerauge. Jill hatte den besten Schuss auf die Königsscheibe. Till-Johann Rabe (I. Kompanie) lieferte den zweitbesten Schuss ab und Fritz Boldt (Schwarzes Corps) sicherte sich den drittbesten Schuss. Beide wurden somit von unserer neuen Majestät auf die Plätze verwiesen.
Die Feierlichkeiten kamen trotz der enormen Hitze nicht zu kurz, was auch unserer großartigen Jugend zu verdanken ist: Über 20 Jungschützen haben eine sensationelle Party gefeiert! Ein weiteres Highlight waren die großen Verlosungen, bei der wir rund 4.000 Euro an Tombola-Preisen ausschütten durften.
Dass unsere Gilde auch in Krisenmomenten zusammenhält, zeigte sich am Abend bei der Party „Last Night of the King“. Als plötzlich der Strom für unseren DJ ausfiel, bewiesen wir Flexibilität: Unser scheidender König und gelernter Elektriker Andreas Oksas behob den Fehler kurzerhand, bevor Barbara Schneeberg (die Frau unseres Obergildemeisters) in Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde für endgültige Abhilfe sorgte. Als die Temperaturen gegen 21 Uhr endlich unter 30 Grad fielen, wurde im Festzelt ausgiebig getanzt.
Wir wissen, dass Jill dieses Jahr exzellent meistern wird, denn das Schützenwesen liegt ihr im Blut: Ihr Vater ist Mitglied im SV Breese-Gümse und ihre Mutter war im Jahr 2023 die erste Königin des SV Streetz. Volle Unterstützung erhält sie zudem von ihrem Partner Philipp von Ahsen. Als ihre Adjutanten wählte sie sich Torsten Rabe (König 2000) und unseren Gildemeister Henning Fredersdorf. Henning Fredersdorf bringt reichlich Erfahrung mit, da er selbst bereits zweimal (2017 und 2024) unser König war.
Obergildemeister Michael Schulz, Gildemeister Henning Fredersdorf und unsere Vize-Majestät Andreas Oksas freuen sich bereits außerordentlich auf das kommende Jahr mit Jill als Regentin. Andreas Oksas wurde zuvor am Donnerstagabend feierlich mit einem von Torsten Rabe kommandierten Großen Zapfenstreich in sein „Resozialisierungsjahr“ entlassen.
Auch unser Nachwuchs trotzte den tropischen Temperaturen. Beim Kinderschützenfestumzug am Freitag verlas Kinderschützenfest-Beauftragter Philipp von Ahsen auf dem beschatteten Bürgerplatz die stolzen Ergebnisse:
- Kinderkönig: Maximilian Rietz (4c) aus Hitzacker
- Kinderkönigin: Smerle Wiese (4c) aus Metzingen
- Kronprinz: Asif Cali (3a) aus Hitzacker
- Kronprinzessin: Mirja Steffen (3b) aus Tollendorf
Vom Podest der Proklamation aus rief unsere überglückliche, erste Schützenkönigin den Anwesenden zu: „Frauen sind in der Gilde gern gesehen!“. Jill möchte mit ihrer Regentschaft ein klares Zeichen setzen, fühlt sich in unseren Reihen bestens aufgenommen und sieht in ihrer Jugend keinen Nachteil.
Wir danken allen Gästen, den zahlreichen Delegationen von Feuerwehren, Nachbarvereinen und Gilden für ihren Besuch. Gemeinsam blicken wir voller Vorfreude auf ein fantastisches Gildejahr 2026/2027!
Horrido!
13. Juli 2026
Hitzacker (Elbe), 20. Juni 2026 – Die Vorbereitungen auf das diesjährige Schützenfest der Schützengilde von 1395 zu Hitzacker (Elbe) e.V. haben ihren Abschluss gefunden. Pünktlich um 17:00 Uhr fand der traditionelle zweite Exerzier- und Käseabend statt, der ganz im Zeichen von Brauchtum, Kameradschaft und Vorfreude stand.
Obergildemeister Michael Schulz begrüßte die anwesenden Schützenbrüder herzlich. Ein besonderes Augenmerk richtete er dabei auf die jüngeren Teilnehmer der Gilde: In seiner Ansprache erläuterte er den historischen Hintergrund des traditionellen Käseabends. Seine Rede schloss Schulz mit besinnlichen Worten des verstorbenen, langjährigen Schützenbruders und „Pannschieters“ Werner Timm, was für einen Moment des ehrenden Gedenkens sorgte.
Nach der Begrüßung stand das gemeinsame Essen auf dem Programm. Schützenbruder Michael Hewekerl, Inhaber des Hotel-Restaurants „Waldfrieden“, lieferte auch in diesem Jahr das gewohnt reichhaltige und schmackhafte Buffet.
Beförderungen, Schießergebnisse und hohe Ehrungen:
Gut gestärkt ging es in den sportlichen Teil des Abends. Auf den Ständen fand der zweite Teil des Schießens um die Königswürde sowie auf die Ehrenscheibe der Gilde statt.
Parallel zum Schießbetrieb kam es zu mehreren feierlichen Höhepunkten:
Beförderungen: Der Chef der zweiten Kompanie, Joachim Witt, beförderte die Schützenbrüder Paul Schneeberg und Niklas Rotha.
Schießauszeichnungen: Schießoffizier Andreas „Andi“ Oksas überreichte die Auszeichnungen zu den Gildemeisterschaften, Schießschnüre, Eicheln und Jahresplaketten.
Treueorden der Gilde: Obergildemeister Michael Schulz ehrte treue Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit. Dirk „Addo“ Grabow und Horst Tausendfreund wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet, während Michael Hewekerl den Orden für stolze 40 Jahre Gildetreue entgegennehmen durfte.
Besuch durfte die Gilde aus den Reihen des Kreisschützenverbandes (KSV) Lüchow-Dannenberg begrüßen: Der neu gewählte KSV-Vorsitzende Bernd Haack überbrachte Grußworte des Verbandes. Er nutzte den festlichen Rahmen, um Michael Hewekerl, Dirk Grabow und Horst Tausendfreund mit Verdienst- und Ehrennadeln auszuzeichnen.
Satire und Fußball zum Ausklang
Für den humorvollen Höhepunkt des Abends sorgten traditionell die „Pannschieter“, die in diesem Jahr durch Henning Fredersdorf, Detlef Knipp und Till-Johann Rabe vertreten wurden. In ihrem mit Spannung erwarteten Programm nahmen sie die kleinen und großen Verfehlungen der Schützenbrüder satirisch aufs Korn. Dabei machten sie auch vor den Mitgliedern des Vorstands nicht halt und sorgten für kollektive Heiterkeit.
Nach dem Ende des offiziellen Programms stand noch ein ganz anderes Großereignis im Fokus: Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, gemeinsam das WM-Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu verfolgen und den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Fazit des Abends: Die Generalprobe ist geglückt, die Vorbereitungen auf das Schützenfest sind offiziell abgeschlossen. Für die Schützengilde von 1395 zu Hitzacker heißt es ab jetzt mit voller Vorfreude:
„Hinein in die herrliche Zeit, in's Fest unserer Schützengemeinde!
23. Juni 2026
Hitzacker/Dannenberg, 18.06.2026
Was für ein Tag! Am letzten Donnerstag machte sich eine 13-köpfige Abordnung unserer Schützengilde von 1395 zu Hitzacker (Elbe) e. V. auf den Weg zum traditionellen Gästetag der Schützengilde Dannenberg. Angeführt von unserer Majestät Andreas „Andi“ Oksas – u. a. tatkräftig unterstützt von vier Schützenbrüdern des Schwarzen Corps – erlebten wir ein Schützenfest der hochsommerlichen Extraklasse. Marschieren bei Rekordtemperaturen und bester Stimmung.
Schon am Morgen kletterte das Thermometer in die Höhe, doch das hielt die Gildebrüder nicht auf. Nach dem Sammeln im Restaurant „Hotel Alte Post“ ging es direkt mitten ins Geschehen. Insgesamt 328 Teilnehmer verwandelten den festlichen Umzug in ein beeindruckendes Bild, das von zahlreichen Zuschauern an den geschmückten Straßenrändern begeistert gefeiert wurde.
Einige Highlights unseres Marsches:
- Tradition vor dem Rathaus: Der feierliche Parademarsch vor den Majestäten und Ehrengästen auf dem Dannenberger Marktplatz
- Musikalische Abkühlung: Der Marsch mit Musik quer durch die kühle Halle der Sparkasse.
- Marschpause: Auf dem Sparkassenparkplatz wartete die Rettung auf uns – kühle Getränke und leckerer Butterkuchen brachten die Lebensgeister der erhitzten Schützen schnell wieder.
Ein weiterer Höhepunkt war der Einmarsch in die Stadt zusammen mit der frisch proklamierten Majestät der Dannenberger Gilde, Reinhard Karmienke. Am Abend folgte der feierliche Parademarsch zu Ehren des neuen Königspaares, der den offiziellen Teil dieses langen Tages gebührend abrundete.
Fazit: Es war wieder einmal ein wunderschöner, wenn auch aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen extrem anstrengender Festtag! Unser herzlicher Glückwunsch und ein dreifaches, kräftiges „Horrido“ gehen an die Schützengilde Dannenberg und ihr neues Königspaar. Vielen Dank für die tolle Gastfreundschaft – und für alle Schützenbrüder gilt ab jetzt: Kräfte sammeln! Wir sehen uns nächste Woche in Hitzacker zu unserem eigenen Fest wieder!
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21. Juni 2026



































































