Schützengilde Hitzacker

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Winterball der Schützengilde 2012 im Restaurant Dierks

Zu Samstag, den 14.01.2012, luden der König Kurt-Peter Schilder und seine Königin Katharina zum Ball auf den Saal des Restaurants Dierks ein. Diesem Ruf folgten viele Schützen der Gilde und auch die Gastvereine der SV Tießau und der SV Metzingen. So war der Saal und die Vorräume gut gefüllt.
Winterball 2012 Königin König
Die Königin und der König bereiten sich am Tresen auf die Ballnacht vor.

Winterball 2012 Ordonanzoffizier
Der Ordonanzoffizier Harald Münchow bekommt letzte Instruktionen von seiner Majestät bezüglich des Ablaufes.

Winterball 2012 Einmarsch des Königspaares
Und schon marschiert das Königspaar in den Saal ein und wird vom Volke willkommen geheissen.

Winterball 2012 Eröffnungstanz Königspaar
Das Königspaar beim Eröffnungstanz.

Winterball 2012 Tanzfläche
Schon kurz darauf ist die Tanzfläche gut gefüllt.

Es wurde bis in die Morgenstunden reichlich getanzt und gefeiert ehe dann das “Lagerfeuer” die Ballnacht stimmungsvoll beendete und die Paare gen Heimat gingen.

Der “Kiebitz” schreibt dazu in der Ausgabe vom 18.01.2012:

rs Hitzacker. Zum ersten Mal in der Geschichte der 1395 gegründeten Gilde Hitzacker kommt die Majestät aus Lüchow. Der Gastwirt Kurt-Peter Schilder, der seit sechs Jahren Mitglied der ältesten Gilde Lüchow-Dannenbergs ist, der 2004 bereits König der Lüchower Gilde war, regiert mit seiner Königin Katharina in der Elbestadt.

Dank dieser Erfahrung und seiner ihm eigenen Ruhe absolvierte Schilder am Sonnabend tadellos einen weiteren Höhepunkt seines Königsjahres: den Winterball im Hotel-Restaurant-Café Dierks. Rund 150 Schützen – darunter auch die Majestäten der benachbarten Vereine aus Metzingen und Tießau – feierten dort zur Musik des Bad Bevensener Duos „Eternity“ bis nach 3 Uhr nachts. „Es war ein sehr gelungener Königsball“, fasste Horst Tausendfreund, der wie Detlev Knipp Adjutant Schilders ist, die Veranstaltung zusammen. Der Ball sei wie das gesamte bisherige Königsjahr: strukturiert, angenehm und gut. Vorab hatte Hitzackers Obergildemeister Peter Schneeberg die Gäste begrüßt, die frisch in ihre Ämter gewählten Mitglieder – Andreas Oksas (Schießoffizier), Tobias Lübke (Verantwortlicher für das Kinderschützenfest) und Volker Tesch (Schatzmeister) – benannt und die Situation der Gilde dargestellt: Diese sei so gut, dass man sich personell und finanziell auf Jahre keine Sorgen machen müsse. An den 66-jährigen Schilder gerichtet witzelte Schneeberg, wenn Schilder in diesem Jahr männlichen Nachwuchs erhielte, so könne dieser 2045 – zum 650. Jubiläum der Gilde – als 33-Jähriger, eben auch in einem Schnapszahlalter den Thron der Elbestadt besteigen.

Zum Titel „Rot sind die Rosen“ begann das sehr gut aufgelegte Königspaar seinen Ehrentanz, in den sich die anderen Majestäten einreihten.

17. Januar 2012

Kinderschützenfest 2011 in Hitzacker – Regenten ließen Taten sprechen

Quelle: Elbe-Jeetzel-Zeitung
Franz Saalmann und Lena-Marie Welke sind die neuen Majestäten der Hitzackeraner Kinderschützengilde


Die neuen Würdenträger der Kinderschützengilde (von links), Kronprinzessin Sarah Stoller, Königin Lena-Marie Welke, Kronprinz René Pohl und König Franz Saalmann, erfreuten ihre auf dem Marktplatz wartenden Untertanen mit einem kräftigen Bonbonregen. Auch Gildekönig Thomas Schenck und der in der Gilde für die Kinderschützenfeste zuständige Joachim Witt (verdeckt) hatten daran ihren Spaß.

ab Hitzacker. Dass in der Kinderschützengilde der Elbestadt jemand eine derart beachtliche Karriere hinlegt, kommt nicht anlässlich jedes Schützfestes vor. Mit einem souveränen Wurftauben-Ergebnis ist es Lena-Marie Welke gelungen: Nur wenige Minuten, nachdem sie als Kronprinzessin abgedankt hatte, wurde sie gestern auf dem Balkon des alten Hitzackeraner Rathauses von Gildemeister Klaus Linnecke zur neuen Königin proklamiert.

Der sichtlich überraschten Lena-Marie verschlug es glatt die Sprache, denn zu ihren Untertanen wollte die sonst kecke Zehnjährige nicht sprechen, wie von Klaus Linnecke vorgeschlagen. Und auch dem neuen König Franz Saalmann, elf Jahre alt und wie die Regentin an seiner Seite Schüler der Hitzackeraner Grundschule, gab sich wortkarg. Die beiden gebürtigen Elbestädter ließen lieber Taten sprechen und erfreuten die unten auf dem Marktplatz schon sehnlichst darauf wartenden Mädchen und Jungen mit einem üppigen Bonbonregen.

An dieser süßen Amtshandlung beteiligte sich natürlich auch das neue Kronprinzenpaar René Pohl und Sarah Stoller. Er ist neun Jahre alt und kommt aus Hitzacker, die junge Sarenseckerin ist im Februar zehn geworden. Beide besuchen in der örtlichen Grundschule die Klasse 3a. Die Familien der vier neuen Würdenträger seien größtenteils eng mit der Hitzackeraner Schützengilde verbandelt, betonte Gildemeister Linnecke und nannte Beispiele. Sowohl des Kinderkönigs Vater als auch der Onkel seien schon lange aktive Schützen. Und auch sein Opa sei in der Gilde kein Unbekannter, er staffiere die Schützenbrüder aus und sorge so für den richtigen Schneid der Uniformen.

»Wenn Hitzacker so schön geschmückt sei, dann ist garantiert Schützenfest.» Diese Worte stellte der Gildemeister an den Anfang seiner Proklamations-rede. Linnecke hob hervor, dass das Kinderschützenfest auch deshalb jedes Jahr aufs Neue prunkvoll gefeiert werden kön-ne, »weil wir viele Gönner und Sponsoren auf unserer Seite haben».

Abschied nehmen von ihren Ämtern hieß es gestern für das bis dahin regierende Kinderkönigspaar Alexander Welke und Anna Schneeberg sowie für das Kronprinzenpaar Gianluca Küllmert und die wenig später auf dem Thron sitzende Anna-Lena Welke. Im Rahmen eines farbenfrohen Umzugs präsentierte sich das Quartett noch einmal vor Freude strahlend der Öffentlichkeit. Insbesondere Majestät Anna fiel das Scheiden schwer. »Ich muss jetzt meine Krone abgeben», teilte sie ihren Untertanen vom Rathaus-Balkon herab mit. »Es war ein tolles Jahr mit Euch.»

18. Juli 2011

14. Juli 2011

Schützenkönig in Hitzacker 2011 – Gibt es eine Sensation? EJZ vom 09.07.2011

Zahlreiche Anwärter auf den Thron der Elbestadt-Gilde – Heute Käseabend

 

Thomas Schenck, Conny Schenck, Gildemeister Klaus Linnecke, Obergildemeister Peter Schneeberg
Stolz präsentieren Obergildemeister Peter Schneeberg (rechts) und Gildemeister Klaus Linnecke am 24. Juni 2010 nach der Proklamation Hitzackers neues Königspaar Thomas und Conny Schenck

Aufnahme: A. Blütling
ab Hitzacker
„Thomas wird doch nicht etwa schon wieder, er wird doch nicht schon wieder König werden wollen?” In der Elbestadt sind in diesen Tagen für Gerüchte und Spekulationen Türen und Tore weit geöffnet. Auch in der Schützengilde von 1395 zu Hitzacker ist das im Vorfeld des am kommenden Mittwoch beginnenden Schützenfestes der Fall.
Aber was ist mit Thomas Schenck, der amtierenden Majestät der Gilde, und wenn er mal nicht regiert, ihr Kommandeur? Werden er und seine Königin Conny den Thron für eine weitere Saison für sich beanspruchen? Hat Schenck, der 50-jährige Bundespolizist und gebürtige Hitzackeraner – nach 1993 und 2005 sowie dem souveränen Königsschuss im vergangenen Jahr, bereits dreimal Majestät -in der Elbestadt -während des Königsschießens am ersten und zweiten Exerzierabend der Traditionsgilde erneut Ansprüche auf die Majestätenwürde angemeldet? Das Zeug zum Wiederholungstäter hätte er als exzellenter Sportschütze allemal. Wird er also seinen Titel verteidigen? Das wäre schon eine dicke Sensation.
Aber da sind auch noch andere Gildeschützen, die sich aufgrund ihrer mehr oder weniger stillen Gesten selbst ins Gespräch gebracht haben. Zum Kreis der Thronanwärter gehört vielleicht auch Schaffer Horst Tausendfreund, der am ersten Exerzierabend dabei beobachtet wurde, als er sich mit Obergildemeister Peter Schneeberg in ein „stilles Kämmerchen” zurückzog. Auch Tausendfreunds couragiertes Auftreten während des Königsschießens und sein verschmitztes Lächeln auf den Lippen danach waren nicht verborgen geblieben. Der Schaffer war bereits einmal König in Hitzacker: 2003 war ihm der beste Zentrumsschuss gelungen.
Peter Schneeberg könnte den Spekulationen und Gerüchten bereits zum jetzigen Zeitpunkt ein schnelles Ende bereiten. Er könnte. Doch der Obergildemeister wird sich hüten, er hüllt sich in dickes Schweigen, gibt sich wortkarg und nur einen kurzen Kommentar ab: „König in Hitzacker zu sein, bereitet Freude.”
Obergildemeister Peter Schneeberg, Schießoffizier Rolf Reibe und dem stellvertretenden Kommandeur Peter Lähn ist der Name des Schenck-Nachfolgers bereits bekannt, würden sie den jedoch jetzt schon verraten, wäre das mit einer hohen, in der Gildesatzung verankerten Konventionalstrafe verbunden. Das Trio wird sich also hüten. Gelüftet wird das Geheimnis am Donnerstag, dem 14. Juli, wenn die Gilde im Restaurant „Die Inselküche” (vormals „Am Yachthafen”) im Beisein vieler Gäste ihr traditionelles Königsfrühstück verspeist. Punkt 14.30 Uhr wird Peter Schneeberg dann die mit Spannung erwartete Katze aus dem Sack lassen.
Nach den beiden Exerzierabenden am 22. Juni sowie am 2. Juli steht am heutigen Sonnabend für die Gilde eine weitere Schützenfest-Vorbereitung auf dem Dienstplan: Im Stamm-quartier, jetzt „Die Inselküche”, steigt ab 18 Uhr der sogenannte Käseabend. Im Verlauf dieser zünftigen Veranstaltung, in der unter anderem verdiente Mit-glieder geehrt werden, werden die Schützen so manches Mal „auf Gilde, Stadt und König” an-stoßen, was natürlich auch der scheidenden Majestät Thomas Schenck gefallen dürfte.
Für Unterhaltung der rustikalen Art sorgt heute das Kabarett-Ensemble der Gilde, die „Pannenschieter”. Es wird auf seine Art und Weise den Gilde-alltag der vergangenen zwölf Monate unter die Lupe nehmen und dabei so manche derbe und manchmal nicht ganz jugendfreie Zote auf die Bühne bringen. „Wir ,Pannenschieter’ dürfen das”, werden die Akteure’ nach der Vorstellung mit stolzgeschwellter Brust behaupten.

Quelle: EJZ vom 09.07.2011

09. Juli 2011

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