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bei der Schützengilde von 1395 zu Hitzacker (Elbe) e.V.

Auf diesen Seiten können Sie sich über eine der ältesten Gilden Deutschlands, deren Aufbau und Organisation, die anstehenden Termine und die vergangenen Veranstaltungen informieren. Gruppenbild der Schützengilde Hitzacker Dieses Bild zeigt die Gilde am Schützenfest Donnerstag 2009 vor der Königsburg des zu der Zeit amtierenden Königs Peter Engemann in der Bauernstraße in Hitzacker.


Drei-Gilden-Pokal-Schießen 2016 in Dannenberg – SG Lüchow gewinnt erneut

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Sparkassen-Vorstand Thorsten Pils überreichte den Drei-Gilden-Pokal an Heinz Schulz für die Schützengilde Lüchow.
Aufn.: R. Seide, Quelle: EJZ

Das diesjährige Drei-Gilden-Pokal-Schießen fand auf dem Schießstand der Schützengilde Dannenberg am Samstag, den 20.08.2016 statt. Wie auch in den vergangenen Jahren ging der Pokal an die Mannschaft der Schützengilde Lüchow, welche sich mit 1389 Ringen vor den Schützen der Schützengilde Dannenberg mit 1348 und den Schützen der Schützengilde Hitzacker mit 1294 Ringen durchsetzen konnte.

Die Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 23.08.2016 schreibt dazu:

Zum achten Mal in Folge

Lüchower Gilde holt erneut Drei-Gilden-Pokal

Dannenberg. Seit 1985 findet jährlich der Drei-Gilden-Pokal, ein schießsportlicher Wettstreit zwischen den Gilden aus Dannenberg, Hitzacker und Lüchow, statt. Lagen in den ersten Jahren stets die Mannschaften aus der Jeetzelstadt, welche den Pokal 15-mal für sich gewinnen konnten, vorne, so sind es seit Mitte der 90er-Jahre die Teams aus der Kreisstadt, die den höchstdotierten Schießwettkampf Lüchow-Dannenbergs dominieren. So war es auch am Sonnabend bei der 32. Auflage: Zum achten Mal in Folge durfte die Mannschaft der Schützengilde (SG) Lüchow auf das Siegerfoto. Und bis auf eine antike Erinnerungsmünze gingen auch alle weiteren Preise an sie. Begonnen hatte das Schießen mit der Begrüßung durch Thorsten Pils, den Präsidenten der SG Dannenberg, die den Wettkampf in diesem Jahr ausrichtete. Pils war dabei in Doppelfunktion vor Ort, da er gleichsam als Mitglied des Vorstands die Förderin des Wettstreits, die Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg, vertrat. Letztere stiftet nicht nur die Gravur auf dem Wanderpokal, eine Ehrenscheibe, drei Erinnerungsmünzen und die Munition, sondern sponsert das Siegerteam auch mit einem Scheck über 200 Euro. Jede der drei Gilden stellte zehn Schützen, deren Ergebnisse mit dem Kleinkalibergewehr alle in die Wertung eingingen. Stehend-aufgelegt, galt es 15 Wertungsschüsse auf drei Scheiben, fünf pro Scheibe, in 50 Metern Entfernung abzugeben. Das Schießen, das neben dem sportlichen Aspekt einen geselligen besitzt, verlief spannend, denn die Lüchower schossen in diesem Jahr mit 1389 Zählern etwas schlechter als im vergangenen (1411). Dafür legten die Dannenberger zu. Sie steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr (1287) um 61 Zähler auf 1348. Dies lag auch daran, dass 2015 gute Dannenberger Schützen – Dirk Wittmüs und Frank Schmidtke – fehlten, die in diesem Jahr wieder dabei waren. Hitzackers Schützenauswahl brachte es auf 1294 Ringzähler (2015: 1318). „Lüchow stellt aktuell die beste Mannschaft im Kreisgebiet“, lobte Dannenbergs Mannschaftsführer bei der Siegerehrung die Kreisstädter um ihren Schießoffizier Axel Schmidt. Dieser, der bei jedem dieser 32 Vergleichsschießen dabei war, lobte das Engagement der Sparkasse und erinnerte an die Leistung dreier Schützen, die sich um den Drei-Gilden-Pokal besonders verdient gemacht haben: an Bernhard Böhm, den vieljährigen Präsidenten der SG Dannenberg, an Franz Duhrke (SG Lüchow) und an Hugo Hagel (SG Hitzacker). Schmidt würdigte mit einem Augenzwinkern auch die Toleranz der Sparkasse. Schließlich durfte ein Vorstandsmitglied der Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg die Ehrenscheibe, auf die die Könige, Vizekönige und Vorsitzenden der drei Gilden sowie drei Vertreter der Sparkasse anlegten, in Empfang nehmen: Lüchows König Hanno Jahn schoss dabei nämlich die beste Zehn. Sven Feuerriegel und Maik Germann (beide SG Lüchow) folgten. Die Leistung von Lüchows Vizekönig Germann war insgesamt so gut, dass er auch eine Erinnerungsmünze gewann, einen Krönungstaler aus dem Jahr 1861. Jedoch war Germann einen Zähler schlechter als Teamkamerad Axel Schmidt (143), der einen Ausbeutetaler von 1851 erhielt. Platz drei errang Daniel Steindorf von der SG Hitzacker mit 142 Zählern, der eine etwas schlechtere Zehn als Germann schoss. Steindorfs Lohn: eine Drei-Mark-Münze von 1911.

Quelle: EJZ vom 23.08.2016

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Kanonier- und Böllertreffen in Rostock – Kanone aus Hitzacker mit dabei

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Am 13.08.2016 und 14.08.2016 lud die Schützengesellschaft Concordia von 1848 e.V. zum 17. Kanonier- und Böllertreffen anlässlich der 26. Hanse Sail im Rostocker Stadthafen nach Rostock ein. Auch unsere Schützenbrüder Dirk Grabow, Andreas Oksas und Detlev Knipp haben mit dem „Donnernden Willi“ teilgenommen. Insgesamt kamen 26 Kanonen aus allen deutschen Landen zusammen.

Im Rahmen dieser Reise mit der Kanone wurde auch unser Schützenbruder Bertel Warnke und dessen Frau in ihrem Restaurant Herberts in Warnemünde besucht. Unsere Kanoniere richten von beiden recht herzliche Grüße an alle aus und können mitteilen, dass beide planen zu unserem Ball im Januar zu kommen.

Laut Detlev Knipp war es ein “Knaller-Wochenende“
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Schützenfest Tießau 2016 – König ist Kurt Kammel

Gilde Hitzacker in Tießau 2016

Nach dem erfolreichen Schützenfest 2016 in Hitzacker (Elbe) stand noch das Schützenfest in Tießau an. Die Schützengilde von 1395 zu Hitzacker (Elbe) e.V. war auch bei diesem Schützenfest sowoahl am Samstag als auch am Sonntag gut und stimmungsvoll vertreten. Gefeiert wurde im Festzelt vor dem Schießstand. Als neuer König wurde am Sonntag Kurt Kammel proklamiert, der auch Mitglied der Schützengilde Hitzacker ist. Besonders spannend wurde es, als die Pokalverleihung des Dreikönigsschießens verliehen wurde. Der Sieger Kurt Kammel konnte erst im Stechen ermittelt werden, da in der ersten Schießrunde alle drei Könige Ringgleichheit aufwiesen.

Weitere Bilder sind in der Galerie zu finden

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Schützenfest 2016 in Hitzacker – neuer König ist Frank Lehmann

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Das Schützenfest 2016 in Hitzacker ist nun beendet und kann als Erfolg bezeichnet werden. Stimmen der Schützenbrüder, der Frauen der Schützenbrüder, der Bevölkerung und der Schausteller sind sich einig: Die Straffung des Schützenfestes und die Integration des Kinderschützenfestes sind gelungen. Der Schützenplatz war von Freitag bis Sonntag stets gut gefüllt, im Festzelt wurde sowohl am Freitag als auch am Samstag bis in die frühen Morgenstunden zu Livemusik getanzt, und die Tanzfläche, der Tresenbereich und die Tische waren permanent mit Beginn der Live-Musik gut gefüllt, so dass die Stimmung hervorragend war.
Der Freitag stand im Zeichen der Kinder. Da die Schützen sich bereits am Vormittag in den Quartieren getroffen hatten und somit nahezu alle Schützenbrüder am Ummarsch des Kinderschützenfestes teilnahmen, war der Zug deutlich länger als in den vergangenen Jahren. Auch durch den Planwagen, der ältere und verletzte Schützenbrüder hinter dem Zug zu den Stationen brachte, führte zu größerer Teilnahme. Die Bekanntgabe und Inthronisierung der Kindermajestäten und Kronprinzen wurde somit von vielen Schützen, etlichen Besuchern und vielen Kindern auf dem gefüllten Marktplatz verfolgt. Der Bonbonregen, der durch die Kindermajestäten und Kronprinzen verteilt wurde und ebenfalls etwas größer ausfiel war ein Highlight für die Kinder auf dem Marktplatz. Viele tolle und hochwertige Preise, Freifahrtchips und kalte Freigetränke machten wohl alle Kinder glücklich, so dass eine tolle Grundstimmung herrschte, die auch nicht durch leichten Regen verschlechtert werden konnte.
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Höhepunkte des Samstags war die Bekanntgabe des neuen Königs Majestät Frank Lehmann zunächst durch den Obergildemeister Klaus Linnecke beim Königsfrühstück, dann auf dem Balkon des alten Rathauses am Markt und der anschließenden Inthronisierung der Königin Sabine Lehmann auf dem Festzelt. Während des Marsches zum Marktplatz wurden 100 Rosen an die Damen, Süßigkeiten an die Kinder und Getränke an die Herren der Zuschauer verteilt, so dass der leichte Regen, der nur ein paar Minuten andauerte die Stimmung nicht verschlechtern konnte.
Am Sonntag herrschte bei bestem Wetter und einem prall gefüllten Festzelt und einem sehr gut gefülltem Festplatz ebenfalls hervorragende Stimmung, so dass sich wohl alle bereits auf das nächste Schützenfest in Hitzacker freuen.

Die Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 18.06.2016 schreibt dazu folgendes

Premieren-Schützenfest

Paul-Erik Lübke und Olivia Brzeski-Stübbecke neue Kindermajestäten in Hitzacker

Hitzackers Gildemeister Henning Fredersdorf (von links) proklamierte am Freitag Olivia Brzeski-Stübbecke und Paul-Erik Lübke zu neuen Kindermajestäten. Das Kronprinzenpar 2016 bilden Linus Stallbohm und Melea Soltau. Im Hintergrund freuen sich das Königspaar der Erwachsenen, Petra und Michael Hewekerl, sowie der Verantwortliche für das Kinderschützenfest, Tobias Lübke.
Aufn.: R. Seide

rs Hitzacker. Ein imposanter Umzug bewegte sich am Freitag von der Grundschule zu Hitzackers Marktplatz. Zum Teil kostümierte Grundschul- und Kindergartenkinder bildeten den Kern des rund 150 Meter langen Trosses, der in diesem Jahr von rund 70 der rund 120 aktiven Gildemitglieder begleitet wurde. Das waren enorm viele für ein Kinderschützenfest in der Elbestadt. Aber hinsichtlich des Schützenfestes ist in diesem Jahr so einiges anders als sonst. Es ist ein Schützenfest der Premieren. „Wir feiern heute das Kinderschützenfest im Schützenfest“, informierte Jörg Sander von der 2. Kompanie der drei Kompanien umfassenden Gilde von 1395 vor der Proklamation. Damit sprach er die Straffung des Festablaufes an. Startete sonst der Festreigen mit der Feier der Kinder am Mittwoch, folgte danach der Große Zapfenstreich als Auftakt des eigentlichen Schützenfestes, so geht der verjüngte Vorstand in Absprache mit der Gilde neue Wege: Der Zapfenstreich ist nun donnerstags, das Kinderschützenfest freitags und der Haupttag, früher der Donnerstag, ist nun der Sonnabend. Der Auftakt am Donnerstagabend hat geklappt, und dadurch, dass sich die Gildebrüder am Freitag schon seit dem Morgen bei ihren Kompanien befunden hatten, war ihre Anzahl auf dem Markt stattlich. Neu war an diesem Tag auch der Auftritt von Henning Fredersdorf auf dem Balkon des Alten Rathauses. Der im November zum Gildemeister ernannte Fredersdorf moderierte locker, fröhlich und der unter ihm wartenden Klientel angemessen durch die Proklamation, benannte Hintergründe und Leistungen des neuen Kinderprinzenpaares und der neuen Regenten, machte es spannend. Alle Kinder der dritten und vierten Klassen der örtlichen Grundschule, rund 60 Jungen und Mädchen, hatten mit dem Lichtpunktgewehr um die Würden geschossen. Auch Letzteres war ein Novum. Zum Kronprinz ernannte der Gildemeister den Schmardauer Linus Stallbohm aus der 3a. Er tritt damit quasi die Nachfolge seines Cousins Marlow Stallbohm an. Die neue Kronprinzessin ist die Tiesmesländerin Melea Soltau (3b). Sie folgt auf Maja Düpow. Zum Kinderkönig ernannte Fredersdorf den zehnjährigen Paul-Erik Lübke (4a). „Mit einer hervorragenden Zehn schaffte der Hitzackeraner das, was seine Opa und sein Vater – beide aktive Gildemitglieder – bislang nicht vollbracht haben: die Königswürde“, kommentierte der Gildemeister das Ergebnis, was Papa Tobias Lübke, verantwortlich für das Kinderschützenfest, aber nicht um sein strahlendes Gesicht brachte. An der Seite des Kinderkönigs befindet sich Olivia Brzeski-Stübbecke (4a). Auch ihr Vater Jens Stübbecke war bereits Kinderkönig, allerdings in Metzingen. Ihre Vorgänger: Jan Radunski und Zoe Fuglsang.

Quelle: EJZ vom 18.06.2016
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Die Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 20.06.2016 schreibt dazu folgendes

Elbterrassen nun Königsresidenz

Schützenfest in Hitzacker: Gastronom Frank Lehmann aus Wussegel schoss die beste Zehn

Auf dem Balkon des alten Rathauses präsentierte Obergildemeister Klaus Linnecke (von links) das neue Majestätenpaar Sabine und Frank Lehmann. Aufn.: A. Schmidt
as Hitzacker. Das Restaurant Elbterrassen in Wussegel ist die neue Königsresidenz. Frank Lehmann, Hauptmann der 2. Kompanie, und Königin Sabine bilden das neue Majestätenpaar der Schützengilde zu Hitzacker von 1395. Es ist nicht das erste Mal, dass das beliebte Ausflugscafe an der Elbe als Königshof dient. Genau vor 30 Jahren hatte Gerd Lehmann, der Vater des heutigen Gildekönigs, sich an die Spitze der Hitzackeraner Schützenbrüder geschossen. Als Königsadjutanten unterstützen Frank Lehmann künftig Friedrich Rabe und Jörg Sander. Die weiteren Plätze beim Königsschießen belegten Jens Fricke aus Lüchow von der 1. Kompanie sowie der Gildespieß Volker Tesch (2. Kompanie). Nach dem Hotelier und „Waldfrieden“-Eigentümer Michael Hewekerl führt nun wieder ein Königs-Gastronom die Gilde der Elbestadt an.

Wieder ein Königs-Gastronom

Schützenfest in Hitzacker: Majestät Hewekerl mit Luftgitarren-Gig – Tombola-Hauptgewinn an Stübbecke

as Hitzacker. Der Hauptmann der 2. Kompanie, Frank Lehmann (49), ist neue Majestät der Schützengilde zu Hitz- acker von 1395. Der Elbterrassen-Gastwirt aus Wussegel tritt mit seiner Königin Sabine die Nachfolge von Michael und Petra Hewekerl an, bei denen Lehmann als Königsadjutant wirkte. Also wieder ein Gastronom an der Gildespitze. „Ich bin noch ganz aufgeregt und freue mich mit euch allen auf eine schöne Königszeit“, lächelte Lehmann, ehe ihm Obergildemeister (OGM) Klaus Linnecke und Schaffer Horst Tausendfreund bei der Proklamation die Königsinsignien anlegten. „Auch der Himmel weint vor Freude“, scherzte Linnecke wenig später, als das neue Königspaar im strömenden Regen vom Balkon des alten Rathauses der Bevölkerung zuwinkte, teilweise „beschirmt“ von Bürgermeister Holger Mertins. Majestät Lehmann forderte Feriengäste und Einheimische dazu auf, im Festzelt am Yachthafen gemeinsam mit den Gildebrüdern und ihren Damen zu feiern. Zu Ehren des Majestätenpaares feuerten dann die Rostocker Stadtsoldaten der Vereinigung Concordia von 1848 zwei Böller ab, die den Marktplatz in Pulverdampf hüllten. Danach dann der obligatorische Eintrag ins Goldene Buch der Elbestadt. Frank Lehmann, Vater zweier Söhne, gehört seit mehr als 25 Jahren der Hitzackeraner Schützengilde an und gilt als engagierter Ideengeber. Im Jahr 2008 übernahm er den Chefposten der 2. Kompanie. Es ist nicht das erste Mal, dass das Königshaus der Gilde nun in Wussegel steht. Vater Gerd Leh- mann hatte vor genau 30 Jahren den besten Schuss beim Königsschießen abgegeben und war Gildekönig geworden. Zu Beginn des Königsfrühstücks im Restaurant „Café Dierks“ bedankte sich OGM Linnecke beim scheidenden Königspaar Petra und Michael Hewekerl für deren sympathische Ausstrahlung. Das hätten wir viel früher machen sollen, so zitierte Linnecke das Majestätenpaar, das stets beste Feierlaune verbreitet und den harten Kern der Feierfreudigen gerne mit Spiegeleiern vernachtköstigt habe. Verlässliche Unterstützung hätten beide stets vom Vizekönigspaar Rosita und Eckhardt von Loh erhalten, die ebenfalls ihre gesamte Königszeit rundum genossen hätten. Vor Vertretern aus Politik, Kirche und von befreundeten Vereinen hatte Linnecke eine Überraschung parat: Der Vorsitzende des Kreisschützenverbandes, Ewald Meyer, sei im vorigen Jahr beim Schützenfest in Hitzacker der Gilde aus Dannenberg beigetreten, so hatte der OGM erfahren. Und nun mache ihn die Schützengilde Hitzacker mit sofortiger Wirkung zum Mitglied „ehrenhalber“. Namens der Gastvereine bedankte sich der Lüchower Schützenkönig Hanno Jahn für die Gastfreundschaft. Er sei der Antwort auf die Frage auf der Spur, wie es beim Schützenfest in Hitzacker den Gastgebern gelinge, auch am Ende eines langen Schützenfesttages noch nahezu makellose weiße Hosen zu tragen. Von einem „wunderschönen Jahr“ schwärmte Majestät Michael Hewekerl im Rückblick auf zahlreiche Bälle und das Kreiskönigsschießen. Er bedankte sich bei seiner Köngin Petra, der weißen Flotte der Gildedamen und den Adjutanten Harald Münchow und Frank Lehmann für deren Unterstützung. Seinem Nachfolger riet er schmunzelnd: „Keine Panik, mach‘ dein Ding.“ Und genau dieser Parole folgend, überraschte Hewekerl – sonst als ruhige Natur bekannt – mit einem außergewöhnlichen Musikwunsch: Die Heidejäger legten die Marschmusiknoten beiseite und intonierten den AC/ DC-Kracher „Highway to Hell“. Gemeinsam mit Vizekönig Eckhardt von Loh legte „King Mike“ einen Luftgitarren-Gig hin, der Hauptmann Fritz Boldt und Gildemeister Henning Fredersdorf – auch auf dem Tisch – zum Mitmachen animierte. Überraschung bei der Verlosung: Edmund Stübbecke (SV Metzingen), die rechte Hand seines Chefs Peter Schneeberg, gewann den Hauptpreis: einen Aufenthalt in Schneebergs Hotel in Grömitz an der Ostsee. Freude und Fröhlichkeit herrschte schon beim Ummarsch am Vormittag. Kom- mandeur Thomas Schenck hatte kurzerhand eine Eilausbildung für den Rekruten Torsten Petersen anberaumt, der aber auf entsprechende Vorbildung aus der Lüchower Gilde verweisen konnte. Und beim weiteren Umzug gab es eine weitere Neuerung: Erstmals hatten sich die meist über 80-jährigen Mitglieder des Schwarzen Corps einen Traktor samt Planwagen organisiert, um ihre Gildebrüder, die besser zu Fuß waren, „nicht so ganz einsam“ – so ein Kommentar – durch die Elbestadt ziehen zu lassen.

Zu Bild 1: Jubelnd auf den Schultern seiner Kompaniekameraden: König Frank Lehmann aus Wussegel. Vor 30 Jahren war sein Vater Gerd (rechts) der Königsschuss gelungen. Aufn.: A. Schmidt

Zu Bild 2: Das Königspaar Petra und Michael Hewekerl nahm ein letztes Mal die Parade der Schützengilde Hitzacker auf dem Marktplatz ab, umrahmt von Gildemeister Henning Fredersdorf (links) und Obergildemeister Klaus Linnecke. Aufn.: A. Schmidt

Zu Bild 3: Mit einem Luftgitarren-Gig heizten Vizekönig Eckhardt von Loh (links) und der scheidende König Michael Hewekerl der Schützengesellschaft zu AC/DC-Klängen ein. Aufn.: A. Schmidt

Schneeberg geehrt

Seit 50 Jahren der Gilde treu geblieben

as Hitzacker. Seit mehr als 50 Jahren ist Peter Schneeberg der Schützengilde Hitzacker von 1395 treu. Davon wirkte er 34 Jahre als Vorsitzender sowie sieben Jahre als Schatzmeister. Dafür zeichnete Ewald Meyer, Vorsitzender des Kreisschützenverbandes (KSV), Schneeberg unter dem Beifall der Festgäste mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes aus. Schneeberg lobte den verjüngten Vorstand für dessen Entscheidungen und spendete 500 Euro für die Jugendarbeit des KSV. In Abwesenheit wurde Detlev Daasch für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Über eine Silbernadel für 25-jährige Gildezugehörigkeit freute sich Felix Riehl. Gestern nahm Schießoffizier Andreas Oksas nach dem Ummarsch weitere Auszeichnungen vor. Beim Kompanie-Vergleichsschießen ging der Von-dem-BusschePokal an die 1. Kompanie, der Arafa-Pokal an die 2. Kompanie. Bester Schütze war Werner Ladwig (142 von 150 Ringen). Über die Ehrenscheibe, die beim Wurst-Preisschießen ausgeschossen wird, freute sich Kurt-Peter Schilder (30 Ringe). Und die beste Zehn auf die Ehrenscheibe für den König der Könige hatte Michael Hewekerl abgegeben. Bei der Verlosung der Tombola-Preise ging der Hauptgewinn an Jörn Kilimann aus Hitzacker: 200 Euro in bar.

Zum Bild: Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Peter Schneeberg (Mitte) vom KSV-Vorsitzenden Ewald Meyer (links) geehrt. Seit 25 Jahren gehört Felix Riehl der Gilde an. Aufn.: A. Schmidt

Quelle: EJZ vom 20.06.2016
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Der Kiebitz vom 22.06.2016 schreibt dazu:

Spaß im Bonbonregen

Kinderschützenfest in Hitzacker

rs Hitzacker. Mitunter sind es die kleinen Dinge im Leben, auf die man sich besonders freut. Der obligatorische Bonbonregen, den es stets beim Hitzackeraner Kinderschützenfest gibt, gehört für die Jungen und Mädchen der Elbestadt sicher dazu. Denn Dutzende genossen es am Freitag, sich die süßen Gaben auf den Kopf, in Schirme und Hände prasseln zu lassen. Zuvor hatte Gildemeister Henning Fredersdorf die neuen Kindermajestäten proklamiert: Zum Kronprinz ernannte er den Schmardauer Linus Stallbohm aus der 3a. Er tritt damit die Nachfolge seines Cousins Marlow Stallbohm an. Die neue Kronprinzessin ist die Tiesmesländerin Melea Soltau (3b). Sie folgt auf Maja Düpow. Zum Kinderkönig ernannte Fredersdorf den zehnjährigen Paul-Erik Lübke (4a). An der Seite des Kinderkönigs befindet sich Olivia Brzeski-Stübbecke (4a). Ihre Vorgänger: Jan Radunski und Zoe Fuglsang. Fortsetzung auf Seite 5

Zum Bild: Nach der Proklamation der neuen Hitzackeraner Kindermajestäten ergoss sich auf das wartende Volk der beliebte Bonbonregen. Aufn.: R.
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Erneut ein Gastronom

Frank Lehmann regiert in Hitzacker

(Fortsetzung von Seite 1) as/rs Hitzacker. Nachdem die Heidejäger „Heil dir im Siegerkranz“ gespielt hatten, gab es den obligatorischen Bonbonregen, danach ging es ins Zelt, wo Freigetränke und Freichips an alle Kinder verteilt wurden. Der Einzug geschah quasi im letzten Moment, denn kaum war das letzte Kind eingerückt, öffnete der Himmel seine Schleusen – aber nicht so stark wie vor zwei Jahren. Anschließend klarte es wieder auf, und die Kinder konnten das Angebot des Festplatzes und das Preisschießen im Zelt genießen, bei dem es wertvolle gestiftete Preise zu gewinnen gab. Tags darauf, am Sonnabend, wurde der neue Regent der Erwachsenen bekannt gegeben. Das Restaurant Elbterrassen in Wussegel stellt nun die neue Königsresidenz dar. Frank Lehmann, Hauptmann der 2. Kompanie, und Königin Sabine, Betreiber der Elbterrassen, bilden das neue Majestätenpaar der Schützengilde zu Hitzacker von 1395. Es ist nicht das erste Mal, dass das beliebte Ausflugscafé an der Elbe als Königshof dient. Genau vor 30 Jahren hatte Gerd Lehmann, der Vater des heutigen Gildekönigs, sich an die Spitze der Hitzackeraner Schützenbrüder geschossen. Als Königsadjutanten unterstützen Frank Lehmann künftig Friedrich Rabe und Jörg Sander. Die weiteren Plätze beim Königsschießen belegten Jens Fricke aus Lüchow von der 1. Kompanie sowie der Gildespieß Volker Tesch (2. Kompanie). Nach dem Hotelier und Waldfrieden- Eigentümer Michael Hewekerl führt nun wieder ein Gastronom die Gilde der Elbestadt an. Insgesamt feierten Hitz- ackers Schützen ein gelungenes Schützenfest, das für diese Auflage um einen Tag gestrafft und inhaltlich umgestellt wurde.

Zum Bild: Hitzackers neuer König Frank Lehmann, flankiert von Königin Sabine und Obergildemeister Klaus Linnecke, ließ es sich nicht nehmen, nach der Bekanntgabe seines Erfolgs Worte an sein Volk zu richten. Aufn.: A. Schmidt

Quelle: Kiebitz vom 22.06.2016

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Der Generalanzeiger vom 26.06.2016 schreibt dazu:

Hitzacker: Frank Lehmann ist König

Gilde von 1395 krönt Gastronomen aus Wussegel zum Oberhaupt

Hitzacker (bv). „Wir haben schon wieder einen Gastwirt zum König proklamiert“, raunt Ehren-Obergildemeister Peter Schneeberg der Schützengilde Hitzacker von 1395 e.V. verschmitzt: „Dann sind die Gläser immer voll“. Kurz zuvor hatte der neue Obergildemeister Klaus Linnecke unter lautem Jubel verkündet, dass – schon wieder ein Gastronom auf dem Gildethron der ältesten Gilde des Wendlands Platz nimmt. Frank Lehmann, Betreiber der bekannten Elbterrassen in Wussegel, hatte es geschafft, sich an die Spitze der Gilde von 1395 zu schießen – vor dem zweitplatzierten Jens Fricke aus Lüchow – er gehört der 1. Kompanie an – und Gildspieß Volker Tesch von der 2. Kompanie. Lehmann folgt damit König Michael Hewekerl nach, der bekanntlich das Hotel-Restaurant Waldfrieden in Hitzacker betreibt. Frank Lehmann, an seiner Seite steht Königin Sabine Lehmann, tritt damit in die königlichen Fußstapfen seines Vaters Gerd Lehmann, der vor genau 30 Jahren ebenfalls an der Spitze der Gilde stand. Der „junge Lehmann“ gehört der Gilde nunmehr auch schon 25 Jahren an. Nach dem Ummarsch zum Marktplatz stellte sich das neue Königspaar auf dem Balkon des Alten Rathauses vor. Trotz des Platzregens war der Marktplatz gut gefüllt. An die tapferen Zaungäste verteilten die Schützen Blumen und wärmende Getränke. aber es war nur ein Schauer, und Klaus Linnecke konnte scherzen: „Auch der Himmel weint – vor Freude!“ Auch in diesem Jahr wurde die Krönung vom ohrenbetäubenden Salutdonner der Schützenvereinigung Concordia aus Rostock begleitet, die seit einigen Jahren an den Feierlichkeiten teilnehnmen. Am Rande erwähnte Ehren-Obergildemeister Peter Schneeberg noch eine nette Anekdote: Landrat Jürgen Schulz war ebenfalls beim Königsfrühstück im Café Diercks zugegen und erwarb Lose für die Tombola. Aber gewinnen wollte er nichts – er verschenkte seine Lose großzügig an eine Servierkraft der „weißen Flotte“. Und: Prompt gewann die junge Dame einen Hauptpreis: Eine Floßfahrt – für zwölf Personen.

Bild 1:Schnappschuss beim Königsfrühstück: Barbara und Anna Schneeberg, Tochter und Enkelin von Ehren-Obergildemeister Peter Schneeberg.

Bild 2: Hatte die Lacher bei seiner witzigen und durchaus beseelten Ansprache auf seiner Seite: Hitzackers neuer Schützenkönig Frank Lehmann mit seiner Königin Sabine.

Bild 3:Hitzacker hat ein Königspaar: Hier mit Ehren-Obergildemeister Peter Schneeberg, Bürgermeister Holger Mertins und Obergildemeister Klaus Linnecke. Fotos: Björn Vogt

Quelle: Generalanzeiger vom 26.06.2016
2016-06-26-Generalanzeiger

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