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bei der Schützengilde von 1395 zu Hitzacker (Elbe) e.V.

Auf diesen Seiten können Sie sich über eine der ältesten Gilden Deutschlands, deren Aufbau und Organisation, die anstehenden Termine und die vergangenen Veranstaltungen informieren. Gruppenbild der Schützengilde Hitzacker Dieses Bild zeigt die Gilde am Schützenfest Donnerstag 2009 vor der Königsburg des zu der Zeit amtierenden Königs Peter Engemann in der Bauernstraße in Hitzacker.


Schützenfest Hitzacker 2019 – Horrido auf König Uli

Das Schützenfest 2019 in Hitzacker (Elbe) der Schützengilde von 1395 zu Hitzacker (Elbe) e.V. war ein voller Erfolg. Kinder, Gäste, Besucher, Schützenschwestern und Schützenbrüder hatten viel Spaß und feierten den neuen König Ulrich Schuster und seine Königin und Ehefrau Katharina. Ulrich und Katharina werden die Gilde in das Jubiläumsjahr führen und haben schon einige Ideen für das Jubiläumsschützenfest des 625-jährigen Bestehens der Gilde. Wir freuen uns auf schöne gemeinsame Zeiten und Feiern. Mittlerweile sind über 1000 Bilder vom Schützenfest 2019 online gestellt und hier in der Galerie zu finden.

Die E-J-Z vom 15.07.2019 schreibt zum Schützenfest:

Ein Banker regiert

Ulrich und Katharina Schuster führen Hitzackers Gilde in das Jubiläumsjahr

von Ronald Seide

Hitzackers Gildemeister Henning Fredersdorf (rechts) stellte beim Königsfrühstück im Restaurant Dierks die neuen Regenten Ulrich und Katharina Schuster vor.


Seine letzte Parade als König nahm am Sonnabend der ehemalige König Fritz Boldt (mit schwarzen Federn) ab. Er und seine Königin Sybille (daneben) übernahmen wenig später von Kathrin Münch und Hennings Fredersdorf (Vierte und Fünfter von links) das Amt des Vize-Königspaaares 2 Aufn.: R. Seide

Hitzacker. „Er ist erst seit Kurzem dabei, aber kein Jungschütze. Er hat seine Kindheit und Jugend hier verbracht, lebt aber seit Jahren an anderen Orten.“

Spannend machte Hitzackers Gildemeister Henning Fredersdorf am Sonnabend die Bekanntgabe des neuen Schützenkönigs. Aber spätestens mit den Zusätzen „Er hat ein frohes Gemüt. Sein Lachen tönt über Kilometer“, war allen im Restaurant Dierks, wo das Königsfrühstück des scheidenden Regenten Fritz Boldt und seiner Königin Sybille stattfand, klar, wer bei den beiden Exerzierabenden die mit Abstand beste Zehn erzielt hatte: Ulrich Schuster. „Uli“ skandierten nicht nur die Schützen seiner zweiten Kompanie, als er mit seiner Frau Katharina hinter den Vorstandstisch schritt. Ergriffen hörte der 58-Jährige, der trotz seiner Vorstandstätigkeit in diversen Banken der Republik nie den Kontakt zu seiner Heimat abreißen ließ, der Inthronisationsrede von Fredersdorf zu. Die Schusters führen die Gilde in ihr Jubiläumsjahr, denn 2020 besteht die älteste Gilde Lüchow-Dannenbergs bereits 625 Jahr. Aufgewachsen ist Schuster in Meudelfitz, in Hitzacker ist er zur Schule gegangen. Hohen Bekanntheitsgrad erhielt er durch seine Fähigkeiten als Fußballer bei der TSV Hitzacker und dem MTV Dannenberg. In der Jeetzelstadt arbeitete er bei der dortigen Volksbank, stieg auf und suchte sein Glück in der Ferne. Nach Stationen in fünf Bundesländern wurde er mit seiner aus Lüchow stammenden Frau Katharina, die er 1994 bei einem Fest in Hitzacker kennenlernte und 1998 in der Elbestadt heiratete, im hessischen Bad Nauheim ansässig. Von dort aus pendelt er zwischen seinem Hamburger Arbeitgeber, der Mittelstandskreditbank AG, hin und her. Zur Gilde ist er über seinen Schulfreund Thomas Schenck, den Hitzackeraner Kommandeur, 2017 gekommen – im Weinzelt. Beim ersten Exerzierabend 2018 erhielt er seine Ausbildung. Zu diesem Zeitpunkt war Ulrich Schuster bereits sieben Jahre Mitglied der Lüchower Gilde, wo er einen Posten bei der Wache der Gardekompanie inne hat.
Blitzsaubere Schüsse und besondere Königslieder
Eben jenem Schenck, ebenfalls Mitglied der zweiten Kompanie, nahm der neue Regent die Chance, nach 1993, 2005 und 2010 erneut den Thron zu besteigen. Denn der Sportschütze hatte ebenfalls blitzsauber getroffen. Den drittbesten Treffer hatte Heiko Schulz gelandet. Er wolle ein würdiger König der Gilde sein, hatte Schuster bei seiner Proklamation verkündet, einer, bei dem das Feiern sicher nicht zu kurz kommen werde. Zu diesem Zeitpunkt währte das Hitzackeraner Schützenfest den dritten der vier Tage. Begonnen hatte es mit einem gut besuchten Großen Zapfenstreich, bei dem man auch das Antikriegslied „In the Army now“ von Status Quo hören konnte – das Königslied von Fritz Boldt. Diesen Song spielten die Heidejäger auch am Sonnabend für den ehemaligen Bundeswehroffizier, der in Hitzacker ein Steuerberaterbüro betreibt. Für Boldt beginne nun sein „Resozialisierungsjahr“, scherzte er in seinen Danksagungen, bei denen er seine Frau Sybille besonders hervorhob. Das Königsjahr in Hitzackers Gilde verdiene das „Prädikat besonders erlebenswert“, betonte Boldt, der 385 Tage regieren durfte. „Nur die Besten bekommen Verlängerung“, fügte er vor den Gildemitgliedern sowie den Abordnungen der Gilden aus Lüchow und Dannenberg, von den Vereinen aus Metzingen, Lenzen, Streetz, von Feuerwehr, Kirche, Schiffer- und Sportverein sowie dem Museum an. Abschließend gab ein besonderer Chor Fritz und Sybille Boldt ein Ständchen: die „weiße Flotte“, die stets unterstützenden Gildefrauen, sangen ein Lied. Bevor es zur Proklamation und später zum Festplatz ging, wo bis gestern bei vergleichsweise stabiler Witterung gefeiert wurde, gab es noch Ehrungen und Preise: Torsten Rabe, der Chef der ersten Kompanie, erhielt die Scheibe „König der Könige“; und Ewald Meyer verlieh als Vorsitzender des Kreisschützenverbands an Andreas Christof die silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund. Nicht minder glücklich zeigten sich die Gewinner zweier Hauptpreise der internen Tombola, die Gewinne im Wert von etwa 3 000 Euro beinhaltete: Einen Wochenendaufenthalt im Landhaus von Rolf Milser gewann der TSV Vorsitzende René Kern, einen Gutschein für einen Hausbooturlaub für sechs Personen auf der Müritz Sebastian Rabe.

 

Der Kiebitz vom 17.07.2019 schreibt dazu:

Nie den Kontakt zur Region verloren

Paar aus Hessen steht seit Sonnabend an der Spitze der Gilde Hitzacker


Ulrich und Katharina Schuster führen Hitzackers Gilde als Königspaar in das 625. Jahr ihres Bestehens. Aufn.: R.Seide

rs Hitzacker. Die älteste Gilde Lüchow-Dannenbergs hat seit Sonnabend einen neuen Schützenkönig: den 58-jährigen Ulrich Schuster, der vor zwei Jahren der zweiten Kompanie beitrat. Aufgewachsen ist Schuster in Meudelfitz, in Hitzacker ist er zur Schule gegangen. Hohen Bekanntheitsgrad erhielt er durch seine Fähigkeiten als Fußballer bei der TSV Hitzacker und dem MTV Dannenberg. In der Jeetzelstadt arbeitete er bei der dortigen Volksbank, stieg auf und suchte sein Glück in der Ferne. Nach Stationen in fünf Bundesländern wurde er mit seiner aus Lüchow stammenden Frau Katharina, die er 1994 bei einem Fest in Hitzacker kennenlernte und 1998 in der Elbestadt heiratete, im hessischen Bad Nauheim ansässig. Von dort aus pendelt er zwischen seinem Hamburger Arbeitgeber, der Mittelstandskreditbank AG, hin und her. Trotz dieser Tätigkeiten hat Ulrich Schuster nie den Kontakt zur Region abgebrochen. Seine zwei Söhne aus erster Ehe wuchsen in Dannenberg auf, mit seinem Freund Uwe Seide betrieb er über Jahre die Sportanlage am Hagener Weg. Die Schusters, die an die Stelle der bisherigen Majestäten Fritz und Sybille Boldt traten, die wiederum anstelle von Gildemeister Henning Fredersdorf und seiner Partnerin Kathrin Münch das Amt des Vize-Königspaares übernehmen, führen die Gilde in ihr Jubiläumsjahr, denn 2020 besteht Hitzackers Gilde bereits 625 Jahre. Zum Zeitpunkt ihrer Proklamation währte das Hitzackeraner Schützenfest den dritten der vier Tage. Bereits am Freitag fand das Kinderschützenfest statt, bei dem Viktoria Heins und Lutz Stallbohm als neues Kindermajestätenpaar proklamiert wurden. Beide besuchen die 4. Klasse der Grundschule Hitzacker. Sie folgen damit Lina Marceaux und Nick Karnetzki. Als Kronprinzenpaar (ermittelt aus den Schüler der 3. Klasse der Hitzackeraner Grundschule) stehen den neuen Majestäten Lena Sophia Genge und Henry Krüger zur Seite. Sie folgten ihren Vorgängern Johanna-Madlin Warnecke und Daniel Roor.

Schützenfest in Hitzacker 2019 vom 11.07. – 14.07.

In Kürze ist es nun wieder soweit: Die Schützengilde von 1395 zu Hitzacker (Elbe) e.V. feiert ihr Schützenfest auf der Stadtinsel.

Der Ablauf:

Donnerstag, 11.07.:

  • ab 22:00 Großer Zapfenstreich auf dem Marktplatz

Freitag, 12.07.:

  • ab 10:30 Ummärsche
  • ab 14:00 Kinderschützenfest
  • ca. 14:30 Proklamation der Kinderkönige auf dem Marktplatz
  • ca. 15:00 Fahnenausmarsch am Festzelt
  • ab 15:00 Preisschießen für Kinder im Festzelt
    • 3. Preis Ausflug mit dem Sofafloß „Herzogin Dorothea“ bis zu 12 Pers. 1 Stunde Wert 80,- €
    • 2. Preis CARRERA Autorennbahn
    • 3. Preis Hudora Scooter
    • … und viele weitere tolle Preise im Wert von insgesamt über 500€ !! Fahrchips und Gutscheine für alle Kinder der geladenen Schulen.
  • ab ca. 16:00 Ausschießen „Ritterorden“ für Schützen
  • ab 19:00 „Last night of the King“- Party im Festzelt (Eintritt frei, Veranstalter: Festzeltwirt Mantau)

Samstag 13.07.:

  • Ab 10:30 Ummärsche
  • 15:00 Vorstellung des neuen Königspaares auf dem Marktplatz
  • ca. 16:00 Fahnenausmarsch am Festzelt
  • ab 20:00 Party im Festzelt mit Live-Musik der Band Up2Date (Eintritt frei, Veranstalter: Festzeltwirt Mantau)
  • 22:30 Riesenfeuerwerk

Sonntag, 14.07.:

  • 13:00 Ummärsche
  • 14:15 Parade am Markt
  • 14:45 Fahnenausmarsch am Festzelt – Große Tombola
    • 1. Preis Wochenendreise nach MALLORCA im Luxushotel THE HYPE BEACH inkl. Flug für 2 Pers. Wert 1000,- € (im Sept. oder Okt. 2019)
    • 2. Preis 250,- € Bargeld
    • 3. Preis Ausflug mit dem Sofafloß „Herzogin Dorothea“ bis zu 12 Pers. 2 Stunden
    • und viele weitere tolle Preise !!

Party im Festzelt – Last Night of the King

LAST NIGHT OF THE KING
- Party -
Festzelt Schützenplatz
Auf der Stadtinsel Hitzacker (Elbe)
Fr. 12.07.2019 20.00 Uhr
Party mit DJ Kölle

Eintritt frei  |   Veranstalter: Festzeltwirt

Königsball 2019 im Waldfrieden gefeiert

Ehrentanz des Königsbaares Boldt Aufn.: R. Seide
Ein besonderes Königstreffen gab es am Sonnabend beim Ball der Schützengilde Hitzacker: Denn neben dem einladenden König Fritz Boldt (Mitte), entstammen auch der Streetzer König Stephan Dabrowski (links) und der Dannenberger König Bernd Haack der Vorstandsriege des Kreisschützenverbands. Sie sind dort Kreisschatzmeister, Kreisjugendleiter und stellvertretender Kreisvorsitzender. Aufn.: R. Seide
Am 19.01.2019 feierte die Schützengilde Hitzacker zu Ehren des Königspaares Sybille und Fritz Boldt ihren Königsball im Waldfrieden. Der Saal war gut gefüllt und viele verschiedene Uniformen waren zu bewundern. Bei schwungvoller Musik und bester Stimmung wurde bis in den frühen Morgen gefeiert.

Der Kiebitz vom 23.01.2019 schreibt dazu:

Tradition wiederbelebt, viel getanzt

Hitzackers Gilde feierte Ball mit vielen Besonderheiten

rs Hitzacker. Es war ein Ball mit Besonderheiten – jener der Hitzackeraner Schützengilde am Sonnabend im Waldfrieden. Dies wurde schon beim Betreten des festlich geschmückten Saales wegen der Uniformvielfalt offenkundig. Zwar herrschte das Grün der Schützen vor, aber man sah auch das Grau und das Blau von Bundeswehr-, Heeres- und Luftwaffenuniformen, das Schwarz der Hitzackeraner Schiffer und das Blau der Feuerwehr. Jeweils mit ihren Majestäten waren Abordnungen von der Gilde aus Dannenberg und den Schützenvereinen aus Tießau, Metzingen, Streetz, Lenzen und Breese/Gümse erschienen – insgesamt mit den dazugehörigen, bestens für das Ereignis präparierten Frauen, rund 200 Gäste. Dieses Bild gefiel den Hauptpersonen des Abends – dem Hitzackeraner Königspaar Fritz und Sybille Boldt – sichtlich. „Ich bin vollkommen überwältigt“, sprach der König. Eigens wegen des Diplom-Kaufmanns Boldt, heute Steuerberater mit eigener Kanzlei und vormals Bundeswehroffizier, der noch heute Leiter des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr ist, waren die genannten Kameraden erschienen. Große Freude bereitete dem Schatzmeister des Kreischützenverbandes (KSV) auch, dass die beiden weiteren Regenten des Dreikönigsjahres Stephan Dabrowski (Streetz) und Bernd Haack (Dannenberg) mitfeierten. Wie Boldt bekleiden sie im KSV Vorstandsämter. Und noch eine Neuerung gab es, genau genommen die Wiederbelebung einer Tradition: Der jüngste Schütze der Hitzackeraner Gilde, Jannis Hewekerl (Kinderkönig 2008), Sohn des WaldfriedenWirtes Michael Hewekerl (König 2015), hielt eine kurze Damenrede, die mit der Frage endete: „Was wäre dieser Abend ohne euch?“ Damit beendete der 21-jährige Student der Wirtschaftsinformatik eine 23-jährige Zäsur. Die letzte Damenrede hatte nämlich Vize-König und Gildemeister Henning Fredersdorf 1996 gehalten. Nachdem Obergildemeister Klaus Linnecke, der am Vortag im Kreise einer Abordnung noch die Trauerrede für den verstorbenen Schützenbruder Peter Engemann (König 2008) gehalten hatte, Königs- und Vize-Königspaar in ihren Meriten beschrieben hatte, die Geschenke an Sybille und Fritz Boldt übergeben waren, konnte das Duo Dreamboat mit seinem Spiel beginnen. Zum Tanz machten die Boldts, die mit dem Ball das Bergfest ihrer Regentschaft erreicht haben, den traditionellen Auftakt, gefolgt von Fredersdorf und seiner Partnerin Kathrin Münch sowie den weitern Majestätenpaaren. Getanzt wurde bis weit nach Mitternacht.


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